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RATGEBER · ZULETZT GEPRÜFT AM 14.08.2026

Shopify vs. Shopware: der Vergleich mit Zahlen, die stimmen.

Wir haben neun deutschsprachige Vergleichsseiten zu diesem Thema geprüft und dabei veraltete Tarifnamen, überholte Preise und Zahlen ohne Quelle gefunden. Hier steht jede Zahl mit Abrufdatum und Link zum Beleg, und am Ende die Liste der geprüften Seiten.

DIE KURZE ANTWORT

Shopify passt, wenn Sie schnell arbeiten wollen und keine IT-Abteilung haben. Shopware passt, wenn Sie komplexe B2B-Preislogik brauchen oder einen vertraglich zugesicherten EU-Serverstandort. Seit März 2025 kommt ein Kostenpunkt dazu: Ab 1 Million Euro Warenwert im Jahr verlieren Shopware-Shops den Zugang zu Account und Erweiterungs-Store, wenn sie nicht in eine kostenpflichtige Edition wechseln. Deren Einstiegsstufe kostet mehr als der zweithöchste Shopify-Tarif.

Alle Preise am 14.08.2026 direkt bei shopify.com/de/preise und shopware.com/de/preise abgerufen.

Florian Müller, Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

Autor: Florian Müller

Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH. Seit 2020 Shopify-Projekte für inhabergeführte Shops im DACH-Raum.

Shopify oder Shopware: worauf die Entscheidung wirklich hinausläuft.

Beide Systeme können einen professionellen Onlineshop tragen. Die Frage ist nicht, welches besser ist, sondern welches zu Ihrer Lage passt.

Shopify nimmt Ihnen den Betrieb ab.

Updates, Hosting, Sicherheit und Verfügbarkeit liegen beim Anbieter. Sie ändern Dinge selbst, ohne einen Entwickler zu rufen. Dafür sind sehr komplexe Individualentwicklungen aufwendiger, und Sie zahlen bei jedem Verkauf mit.

Shopware gibt Ihnen die Kontrolle.

Sie bekommen Zugriff auf den Code und einen vertraglich zugesicherten Serverstandort in Deutschland. Dafür tragen Sie den Betrieb selbst oder bezahlen ihn. Der Aufwand dafür ist der Posten, den Betreiber am häufigsten unterschätzen.

Die Entscheidung fällt fast nie an der Funktionsliste. Sie fällt an drei Fragen: Wie viel laufende technische Betreuung wollen Sie tragen, wie komplex ist Ihre Preis- und Kundenlogik, und wie streng sind Ihre Anforderungen an den Datenstandort. Alles andere lässt sich in beiden Systemen lösen.

IN EIGENER SACHE

Wir sind eine Shopify-Agentur. Das sollten Sie beim Lesen wissen.

Wir setzen seit 2020 auf Shopify und verdienen Geld damit, Shops dorthin zu bringen und dort zu betreuen. Ein Vergleich von uns ist also kein neutrales Gutachten, und jede Seite, die Ihnen das Gegenteil verspricht, verdient einen zweiten Blick. Von neun Vergleichsseiten, die wir am 14.08.2026 geprüft haben, legt genau eine ihr Eigeninteresse im Text offen. Drei bezeichnen sich ausdrücklich als objektiv oder ehrlich und sagen trotzdem nicht, wovon sie leben. Die vollständige Liste mit allen Adressen und dem Prüfergebnis steht am Ende dieser Seite. Was wir stattdessen tun: Wir nennen bei jeder Zahl die Quelle, das Abrufdatum und den Link zum Beleg, und wir sagen, wann Shopware die bessere Wahl ist. Drei Fälle, in denen wir genau das tun:

  1. Sie brauchen kundenindividuelle Preise in großer Zahl.

    Staffelpreise je Kunde, ausgehandelte Konditionen pro Firma, Freigabeprozesse im Bestellablauf. Das ist bei Shopware im Standard, bei Shopify erst im höchsten Tarif und auch dort mit Grenzen.

  2. Ihr Datenschutzbeauftragter verlangt einen vertraglich zugesicherten Serverstandort in der EU.

    Shopware sichert Frankfurt am Main im Auftragsverarbeitungsvertrag zu. Shopify tut das nicht.

  3. Sie haben eigene Entwickler und wollen den Code besitzen.

    Wenn im Haus Kapazität da ist, ist ein offenes System der größere Hebel, nicht die geringere Last.

Wenn einer dieser drei Punkte auf Sie zutrifft, sagen wir das im Gespräch, auch wenn dann kein Projekt daraus wird. Das ist keine Bescheidenheit, das ist Selbstschutz: Ein Shop auf dem falschen System wird für beide Seiten teuer.

DIE REGEL, DIE SECHS VON NEUN VERGLEICHSSEITEN NICHT NENNEN

Die Grenze bei 1 Million Euro: was Shopware seit März 2025 einschränkt.

Shopware hat am 24. März 2025 eine Fair Usage Policy für die kostenlose Community Edition eingeführt. Die Schwelle liegt bei 1 Million Euro Warenwert im Jahr. Wer darüber liegt und den Shopware Account sowie den Extension Store weiter nutzen will, muss in eine kommerzielle Edition wechseln.

Die Software bleibt kostenlos und quelloffen. Die Community Edition steht weiterhin unter MIT-Lizenz, der Code ist auch oberhalb der Schwelle nutzbar. Gedeckelt wird nicht die Nutzung der Software, sondern der Zugang zu Account und Erweiterungs-Store. Wer verkürzt schreibt, Shopware werde ab einer Million kostenpflichtig, macht es sich zu einfach.

In der Praxis ist der Unterschied trotzdem spürbar. Ohne Store-Zugang gibt es keine neuen Erweiterungen aus dem offiziellen Verzeichnis und keine Updates darüber. Bereits gekaufte Erweiterungen bleiben nutzbar, gemietete laufen bis zum Ende der Vertragslaufzeit. Für einen Shop im laufenden Betrieb ist das keine theoretische Einschränkung.

Abgeschaltet wird nicht automatisch. Shopware entzieht den Zugang nach eigener Aussage erst, wenn zuvor ein persönliches Gespräch geführt wurde und keine gemeinsame Lösung zustande kam. Eine automatische oder unangekündigte Entfernung sieht die Fair Usage Policy ausdrücklich nicht vor. Wer das anders darstellt, übertreibt.

Was Shopware unter Warenwert versteht. Nicht den Bruttobetrag im umgangssprachlichen Sinn. Steuern bleiben unberücksichtigt, Rabatte werden abgezogen, Rücksendungen und Versandkosten sind enthalten. Gerechnet wird also mit Nettowerten. Wer knapp unter der Schwelle liegt, sollte das nachrechnen, bevor er sich in Sicherheit wiegt.

Seit April 2026 misst Shopware selbst. Am 14. April 2026 hat Shopware das automatisierte GMV-Reporting eingeführt. Ab Version 6.7.8 läuft es fest im System, ersetzt die frühere Erweiterung samt manueller Meldung und lässt sich nicht deaktivieren. Übertragen werden der kumulierte Warenwert und die Bestellanzahl pro Tag. Community-Edition-Shops ohne Shopware Account werden nicht erfasst. Die alte Meldefrist zum 30. Juni 2025 ist damit überholt, und auf vielen Vergleichsseiten steht sie noch.

WARUM DAS HIER SO PROMINENT STEHT

Wir arbeiten mit inhabergeführten Shops ab 1 Million Euro Jahresumsatz. Das ist exakt die Größenordnung, in der diese Regel greift. Für unsere Zielgruppe lautet die Rechnung also nicht Shopify gegen kostenloses Shopware, sondern Shopify gegen Shopware Rise. Und das ist eine andere Rechnung.

Quellen: shopware.com, Fair Usage Policy Community Edition und shopware.com, automatisiertes GMV-Reporting, beide abgerufen am 14.08.2026.

HERSTELLERPREISE, ABGERUFEN AM 14.08.2026

Was beide Systeme kosten.

Beide Hersteller haben ihre Tarifstruktur zuletzt geändert. Wenn Sie auf einer Vergleichsseite noch die Namen Basic, Shopify und Advanced lesen oder Shopware Professional und Enterprise, ist die Seite veraltet.

Shopify

TarifMonatlichJährlich, pro MonatKartengebühr onlineBei Fremdanbietern
Basic36 €27 €2,1 % plus 0,30 €2,0 %
Grow105 €79 €1,8 % plus 0,30 €1,0 %
Advanced384 €289 €1,6 % plus 0,30 €0,6 %
Plusab 2.100 €nicht ausgewiesenab 1,3 % plus 0,30 €0,2 %

Zusätzliche Mitarbeiterkonten: keine bei Basic, fünf bei Grow, fünfzehn bei Advanced, unbegrenzt bei Plus. Klarna kostet in den Tarifen Basic, Grow und Advanced 2,99 Prozent plus 0,35 Euro; für Plus weist Shopify keinen festen Satz aus. Der Kassenbetrieb im Laden kostet 79 Euro pro Monat und Standort, bei Plus sind 20 Standorte enthalten. Zum Einstieg gibt es drei Tage kostenlos ohne Kreditkarte, danach bei den meisten Tarifen einen Euro pro Monat für drei Monate. Quelle: shopify.com/de/preise, abgerufen am 14.08.2026.

Shopware

EditionPreisBetriebReaktionszeit Support
Community Edition0 €, MIT-Lizenznur selbst gehostetkeine Zusage
Riseab 600 € pro MonatCloud oder selbst gehostet8 Stunden
Evolveab 2.400 € pro MonatCloud oder selbst gehostet4 Stunden
BeyondindividuellCloud oder selbst gehostet1 Stunde

Alle Shopware-Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer. Wichtig: Es sind Ab-Preise. Shopware richtet die Preisgestaltung nach dem Warenwert und weiteren individuellen Faktoren, die tatsächliche Zahl hängt also von Ihrem Geschäft ab. Die Reaktionszeiten von acht und vier Stunden gelten montags bis freitags, die eine Stunde bei Beyond rund um die Uhr. Quelle: shopware.com/de/preise, abgerufen am 14.08.2026.

DER SATZ, AUF DEN ES ANKOMMT

Shopware Rise beginnt bei 600 Euro im Monat. Shopify Advanced kostet 384 Euro. Wer oberhalb der Schwelle Account und Erweiterungs-Store behalten will, vergleicht ab da eine Einstiegsstufe mit dem zweithöchsten Shopify-Tarif. Das dreht die verbreitete Erzählung, Shopware sei das günstigere System, für unsere Zielgruppe um.

Beide Zahlen sind nur die halbe Rechnung. Bei Shopify kommen Zahlungsabwicklung, Plattformgebühr und App-Abos dazu, bei Shopware Hosting, Wartung und Entwicklung. Welche Posten Sie ansetzen müssen und wie Sie mit Ihren eigenen Zahlen rechnen, steht im nächsten Abschnitt.

DIE RECHNUNG, DIE SONST NIEMAND OFFENLEGT

Was der Betrieb kostet: die Posten, die Formeln, die Annahmen.

Wir veröffentlichen bewusst keine Endsumme, weil sie ohne Ihren Zahlartenmix falsch wäre. Stattdessen stehen hier die Posten mit den Formeln, damit Sie mit Ihren eigenen Zahlen rechnen können. Beispielshop: 2 Millionen Euro Nettoumsatz, 20.000 Bestellungen im Jahr, mittlerer Warenkorb 100 Euro, keine eigene IT-Abteilung. Für die Zahlarten rechnen wir mit 35 Prozent Karte, 40 Prozent PayPal oder Klarna und 25 Prozent Rechnung und Lastschrift. Das ist ein Erfahrungswert aus unseren Projekten, keine Statistik.

  1. Lizenz.

    Shopify Advanced kostet 384 Euro im Monat, jährlich gezahlt 289 Euro, also 3.468 Euro im Jahr. Shopware Rise beginnt bei 600 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, also mindestens 7.200 Euro im Jahr, warenwertabhängig eher darüber. Der Beispielshop liegt mit 2 Millionen Euro deutlich über der Schwelle von 1 Million Euro Warenwert, die Community Edition scheidet für ihn also aus. Wir rechnen deshalb mit Rise.

  2. Zahlungsabwicklung.

    Der größte Posten in jeder Shop-Rechnung, und er hängt fast vollständig an Ihren Zahlarten, nicht am Shopsystem. Über Shopify Payments zahlen Sie im Tarif Advanced 1,6 Prozent plus 0,30 Euro je Kartenzahlung. Auf die 700.000 Euro Kartenumsatz aus der Annahme sind das rund 13.300 Euro im Jahr. Bei Shopware zahlen Sie dieselbe Art Gebühr an Ihren Zahlungsdienstleister, nur an einen anderen Empfänger, in ähnlicher Größenordnung. Wer diese Zeile bei Shopware mit null ansetzt, rechnet falsch.

  3. Plattformgebühr bei Fremdanbietern.

    Der Posten, den es nur bei Shopify gibt, und der in keiner Vergleichsrechnung auftaucht, die wir gesehen haben. Wenn Sie Zahlarten außerhalb von Shopify Payments nutzen, berechnet Shopify zusätzlich 2,0 Prozent bei Basic, 1,0 bei Grow, 0,6 bei Advanced und 0,2 bei Plus. Laufen 1,3 Millionen Euro über Fremdanbieter, sind das im Tarif Advanced 7.800 Euro im Jahr. Diese Zeile entfällt bei Shopware strukturell.

  4. Hosting.

    Bei Shopify enthalten. Bei der Shopware Community Edition selbst zu tragen, bei Rise je nach Betriebsmodell enthalten oder extra.

  5. Erweiterungen.

    Bei Shopify laufende App-Abos, für einen Shop dieser Größe erfahrungsgemäß im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat. Bei Shopware überwiegend Einmalkäufe mit laufender Update-Gebühr. Über drei Jahre gleichen sich die Modelle stärker an, als es auf den ersten Blick wirkt.

  6. Wartung und Entwicklung.

    Der Posten, an dem sich die Systeme wirklich unterscheiden. Bei Shopify fällt Betriebsarbeit weitgehend weg. Bei einem selbst gehosteten Shopware brauchen Sie dauerhaft technische Betreuung für Updates, Sicherheit und die Kompatibilität der Erweiterungen. Das ist eine Personalfrage, keine Softwarefrage.

  7. Ihre eigene Zeit.

    Der Posten, den keine Rechnung enthält und der bei einem selbst betriebenen System am höchsten ist.

DER KIPPPUNKT

Der Kipppunkt liegt nicht bei einer festen Zahl, sondern dort, wo Hosting und technische Betreuung teurer werden als der Aufpreis, den Shopify kostet. Für den Beispielshop: Shopify Advanced und die Plattformgebühr bei Fremdanbietern ergeben zusammen rund 11.300 Euro im Jahr, Shopware Rise mindestens 7.200 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Der Abstand beträgt also gut 4.000 Euro im Jahr. Wenn Sie Hosting, Updates, Sicherheit und die Kompatibilität der Erweiterungen für weniger als diesen Betrag zuverlässig stemmen können, ist Shopware günstiger. Wenn nicht, nicht.

Alle Prozentsätze aus den Tarifübersichten von shopify.com und shopware.com, abgerufen am 14.08.2026. Die Eurobeträge sind daraus mit den oben genannten Annahmen errechnet.

Wer den Shop am Laufen hält.

Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist an dieser Stelle am größten, und er ist keine technische Frage, sondern eine Personalfrage.

Shopify: ein Anbieter für alles.

Shopify betreibt Server, spielt Updates ein, sichert ab und garantiert Verfügbarkeit. Sie können nichts kaputt machen, was Sie nicht selbst kaputt machen. Der Preis dafür: Sie kommen an die Serverebene nicht heran und sind an den Fahrplan des Anbieters gebunden.

Shopware: drei Wege.

Die Community Edition betreiben Sie vollständig selbst. Rise, Evolve und Beyond gibt es als Cloud- oder Plattformangebot, dann übernimmt Shopware Hosting und Updates. Selbst gehostet haben Sie volle Kontrolle über Code und Server, und volle Verantwortung.

DER HÄUFIGSTE FEHLER BEI DIESER ENTSCHEIDUNG

Betriebsaufwand wird als technische Frage behandelt, ist aber eine Personalfrage. Wer selbst hostet, braucht jemanden, der Updates prüft, Sicherheitslücken verfolgt und im Störfall erreichbar ist. Wenn diese Person nicht im Haus ist, wird sie eingekauft, und dann ist der Kostenvorteil weg.

Wie weit Sie das System biegen können.

Shopware ist quelloffen. Sie können jede Zeile ändern, eigene Module schreiben und das System in Richtungen entwickeln, die der Hersteller nie vorgesehen hat. Das gilt für die selbst gehostete Installation; in der gemieteten Cloud-Fassung sind nur Apps zulässig, keine Plugins. Bei Shopify arbeiten Sie innerhalb des Rahmens, den die Plattform setzt, erweitert um Apps und im höheren Segment um eigene Entwicklungen an Theme und Checkout.

Erweiterungen in Zahlen. Der deutsche Shopware Store weist 3.361 Erweiterungen aus, der Shopify App Store über 16.000 Apps. Beide Werte am 14.08.2026 direkt beim jeweiligen Anbieter abgerufen. Der englischsprachige Shopware Store zeigt zur selben Zeit 3.402. Genau deshalb gehört zu einer solchen Zahl immer die Angabe, welcher Store gezählt wurde und wann.

Die Grenze, die wirklich zählt. Shopify erlaubt weiterhin maximal drei Optionen je Produkt, also drei Unterscheidungsmerkmale wie Größe, Farbe und Material. Wer ein viertes braucht, arbeitet mit Umwegen. Das ist die einzige harte Produktgrenze, die wir in der Praxis regelmäßig sehen.

Was dagegen nicht mehr stimmt. Die oft zitierte Grenze von 100 Varianten je Produkt gibt es seit dem 15. Oktober 2025 nicht mehr, sie liegt jetzt bei 2.048, und zwar in allen Tarifen. Wer heute noch mit der alten Zahl argumentiert, liegt um den Faktor 20 daneben.

HIER IST DER MARKT VERALTET

Was Shopify im B2B heute kann, und was nicht.

Mehrere Vergleichsseiten schreiben weiterhin, Shopify-B2B sei ausschließlich im Plus-Tarif verfügbar. Das stimmt seit dem 2. April 2026 nicht mehr.

Was ab Basic verfügbar ist. Bis zu drei aktive B2B-Kataloge, zugewiesen über Markets, dazu Firmenprofile, Zahlungsziele, Mengenrabatte und hinterlegte Kreditkarten. Ohne Aufpreis, in den Tarifen Basic, Grow und Advanced.

Was Plus vorbehalten bleibt. Unbegrenzt viele Kataloge für kundenindividuelle Preise, die direkte Zuweisung von Katalogen an Firmen und Standorte, Teilzahlungen und Anzahlungen.

Was Shopware bietet. B2B-Komponenten sind ab der Edition Evolve enthalten, mit Rollen- und Rechtekonzept, Bestellfreigaben und tiefer Preislogik. Im Standard geht Shopware im B2B weiter als Shopify.

DIE EHRLICHE EINORDNUNG

Für einen Händler mit einer Handvoll Großkunden und gestaffelten Preisen reicht Shopify ab Basic heute aus. Wer dutzende Firmenkunden mit je eigener Preisliste und mehrstufigen Freigaben führt, ist bei Shopware im Vorteil, oder bei Shopify Plus. Die Frage lautet nicht, ob ein System B2B kann, sondern wie viele Preislisten Sie tatsächlich pflegen.

DIE FRAGE, AN DER PROJEKTE TATSÄCHLICH SCHEITERN

Anbindung an Warenwirtschaft und ERP.

Im deutschen Mittelstand entscheidet selten das Aussehen über die Systemwahl, sondern die Frage, ob die Warenwirtschaft sauber angebunden ist. Weder Shopify noch Shopware baut diese Anbindungen selbst. Beide setzen auf Partner, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise, und genau daraus entsteht der Unterschied.

Bei den gängigen Systemen liefert der Hersteller selbst, auf beiden Plattformen. JTL stellt sowohl den Connector für Shopify als auch den Connector für Shopware 6 bereit, beide ab der kostenlosen Edition JTL-Start, abgerechnet nach Auftragsmenge. Xentral und weclapp führen beide Shopsysteme ohne Aufpreis im Tarif. Wenn Sie eines dieser Systeme einsetzen, ist die Anbindung kein Argument für oder gegen eine der beiden Plattformen.

Der Unterschied zeigt sich eine Stufe darüber. Microsoft liefert für Shopify einen eigenen Connector direkt in Dynamics 365 Business Central, entstanden aus dem Global ERP Program, mit dem Shopify 2021 Warenwirtschaftshersteller an sich gebunden hat. Für Shopware gibt es davon nichts, dort kaufen Sie eine Fremdlösung ab rund 83 Euro im Monat. Dasselbe Muster bei PlentyONE: eigene App für Shopify, für Shopware nur Drittanbieter zwischen 124 Euro im Monat und 999 Euro einmalig. Bei SAP Business One zahlen Sie auf beiden Seiten einen Drittanbieter; einen Standardconnector von SAP selbst haben wir für keine der beiden Plattformen gefunden.

Pickware gibt es für beide, aber nicht in derselben Bauart. In Shopware läuft Pickware im Shop selbst. Es findet kein Abgleich statt, weil beide Seiten dieselbe Datenbank nutzen. Für Shopify erschien im September 2022 eine eigene App mit Warenwirtschaft, Lager und Versand, ab 99 Euro im Monat. Der Funktionsumfang ist vergleichbar, die Technik nicht: Auf Shopify ist Pickware ein eigenes System, das über eine Schnittstelle abgleicht, mit allen Verzögerungen, die dazugehören.

Bei Shopify sind die Grenzen der Schnittstelle fest vorgegeben. Die Verwaltungsschnittstelle arbeitet mit einem Punktebudget von 100 Punkten je Sekunde im Standardtarif, 200 bei Advanced und 1.000 bei Plus. Bestellungen, die älter als 60 Tage sind, darf eine Anwendung nur mit einer gesondert von Shopify freizugebenden Berechtigung lesen. Große Kataloge brauchen deshalb beim ersten Abgleich lange. Diese Grenzen verhandeln Sie nicht, Sie planen um sie herum.

Bei Shopware begrenzt Sie das Budget, nicht die Schnittstelle. Die Verwaltungsschnittstelle bietet Zugriff auf jede Entität, und Erweiterungen können nahezu jeden Teil der Software überschreiben. Das klingt nach Freiheit und bedeutet im Alltag Aufwand. JTL schreibt ausdrücklich, dass der Standardconnector nur für Standardshops ausgelegt ist und individualisierte Shops einen angepassten Connector samt Servicepartner brauchen. In der gemieteten Cloud-Fassung von Shopware entfällt diese Freiheit ohnehin, dort sind nur Apps zulässig, keine Plugins.

DIE EHRLICHE EINORDNUNG

Wenn Sie JTL, Xentral oder weclapp einsetzen, ist die Anbindung kein Auswahlkriterium zwischen den Plattformen. Dann ist es ein Gleichstand, und Sie entscheiden nach den anderen Kapiteln dieser Seite. Wenn Sie Business Central, PlentyONE oder SAP Business One einsetzen, ist Shopify der günstigere und wartungsärmere Weg, weil Sie näher am Standard bleiben. Und wenn Sie Pickware einsetzen oder einsetzen wollen, hat Shopware einen Vorteil, den Shopify prinzipiell nicht bieten kann: eine Warenwirtschaft, die im Shop selbst läuft, ohne Abgleich und ohne Taktung.

Alle Angaben am 14.08.2026 bei den Herstellern der jeweiligen Warenwirtschaft und in den offiziellen Verzeichnissen von Shopify und Shopware geprüft. Die vollständige Quellenliste steht am Ende dieser Seite.

Der Unterschied, den der Vertrag entscheidet.

„DSGVO-konform“ behaupten beide Seiten, in beide Richtungen. Belegbar ist etwas anderes, und zwar der Serverstandort im Auftragsverarbeitungsvertrag.

Shopware

Auftragsverarbeiter ist die shopware AG mit Sitz in Schöppingen, also eine deutsche Gesellschaft. Der Vertrag folgt dem EU-Durchführungsbeschluss 2021/915 und benennt die Standorte konkret: Frankfurt am Main für die Shopware-Cloud, Dublin ausschließlich zur Ausfallsicherung. Die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 weist Shopware separat im Trust Center aus, nicht im Vertrag selbst.

Shopify

Das Data Processing Addendum ist automatisch Bestandteil der Nutzungsbedingungen und wird nicht gesondert unterzeichnet. Zum Datenstandort legt sich Shopify ausdrücklich nicht fest: Daten können in jedem Land verarbeitet werden, in dem Shopify oder seine Dienstleister tätig sind, genannt werden unter anderem Singapur und Kanada. Drittlandtransfers laufen über verbindliche interne Datenschutzvorschriften und Standardvertragsklauseln.

Beides ist rechtlich gangbar, aber es ist ein echter Unterschied. Wenn Ihr Datenschutzbeauftragter einen zugesicherten EU-Standort verlangt, ist die Sache entschieden, und zwar für Shopware. Wenn nicht, ist dieser Punkt weniger dramatisch, als er im Marktgespräch oft klingt.

Quellen: Shopware Auftragsverarbeitungsvertrag, Shopware Trust Center, Shopify Data Processing Addendum. Alle abgerufen am 14.08.2026.

DER ABSCHNITT, DEN SONST NIEMAND HAT

GoBD, E-Rechnung, OSS, DATEV und Barrierefreiheit.

Das ist in der Praxis der häufigste Blocker bei deutschen Migrationen. Wir haben für beide Systeme geprüft, was der Hersteller selbst zusichert, und was nur über Drittanbieter läuft. Das ist ein Unterschied, der im Projekt Geld kostet.

GoBD. Für den Onlineshop sichert keiner der beiden Hersteller GoBD-Konformität zu. Das ist sachlich folgerichtig, denn GoBD-Konformität ist keine Eigenschaft einer Software allein, sondern hängt am Gesamtverfahren inklusive Archivierung und Verfahrensdokumentation. Eine Ausnahme gibt es: Für das Kassensystem Shopify POS wirbt Shopify mit einem GoBD-konformen Datenexport, bescheinigt durch Audicon. Das betrifft den Laden, nicht den Shop. Wer auf einer Vergleichsseite pauschal ein Häkchen bei GoBD setzt, behauptet mehr als die Hersteller selbst.

Rechnungsstellung. Shopware erzeugt Rechnungen, Lieferscheine, Gutschriften und Stornorechnungen nativ, mit konfigurierbaren Nummernkreisen, Steuernummer, Handelsregisternummer, Bankverbindung und Kennzeichnung innergemeinschaftlicher Lieferungen. Für Shopify konnten wir keine native deutschrechtskonforme Rechnungsstellung im Standard belegen, dort läuft das über Apps. Das ist der klarste Punktsieg für Shopware in diesem Abschnitt.

E-Rechnung im inländischen B2B. Seit dem 1. Januar 2025 müssen Sie elektronische Rechnungen empfangen können. Ausstellen müssen Sie ab dem 1. Januar 2027, wenn Ihr Vorjahresumsatz über 800.000 Euro lag, ab dem 1. Januar 2028 gilt es für alle. Betroffen sind nur Umsätze zwischen inländischen Unternehmen, nicht Ihr Verkauf an Verbraucher. Zulässig sind XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1 nach EN 16931. Weder Shopify noch Shopware erzeugen solche Formate im Standard. Beide liefern Rechnungen als PDF, das strukturierte Format entsteht über Erweiterungen, Warenwirtschaft oder Buchhaltung.

OSS-Meldung. Shopify unterstützt die One-Stop-Shop-Registrierung inklusive Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und berechnet oberhalb der Schwelle den Steuersatz des Bestimmungslands. Voraussetzung ist Shopify Tax oder Basic Tax als Steuerdienst. Seit dem 13. Mai 2026 steht Basic Tax neuen Stores mit EU-Bezug nicht mehr zur Verfügung, bestehende Stores können es weiter nutzen. Die Meldung selbst reicht Shopify nicht ein, das bleibt Ihre Aufgabe. Für Shopware fanden wir keine herstellerseitige OSS-Funktionsbeschreibung, dort läuft es über Erweiterungen.

DATEV-Export. Bei beiden Systemen nicht Teil des Standardumfangs. Der Export läuft über Erweiterungen im Shopware Store beziehungsweise über Apps im Shopify App Store. Eine native Schnittstelle sichert kein Hersteller zu.

Barrierefreiheit. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt für Onlineshops seit dem 28. Juni 2025, und zwar nur gegenüber Verbrauchern. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Maßstab ist die EN 301 549, die auf die WCAG 2.1 Stufe AA verweist. Shopify veröffentlicht einen Konformitätsbericht zum Standarddesign Dawn, der viele Kriterien nur als teilweise erfüllt ausweist. Shopware nennt die WCAG 2.1 AA als Ziel und räumt offene Punkte ein. Eine Zusicherung der Rechtskonformität gibt keiner der beiden. Sie bleibt an Ihrem Theme, Ihren Inhalten und Ihrer Prüfung hängen.

Verpackungsregister. Betrifft beide gleichermaßen und ist keine Plattformfunktion, sondern Ihre Pflicht nach dem Verpackungsgesetz gegenüber der Zentralen Stelle Verpackungsregister.

WARUM DAS HIER SO AUSFÜHRLICH STEHT

Diese sieben Punkte entscheiden in deutschen Projekten häufiger über Aufwand und Zeitplan als die Frage nach dem besseren Aussehen. Wir haben alle neun geprüften Vergleichsseiten im Volltext nach zehn Rechtsbegriffen durchsucht. Keine nennt einen davon. Die Liste der Seiten und der Begriffe steht am Ende.

Quellen: BMF, FAQ zur E-Rechnung, BFSG im Volltext, Shopify Hilfe zur EU-Umsatzsteuer, Shopware Dokumentation zu Belegen. Alle abgerufen am 14.08.2026.

Was bei einem Versionswechsel auf Sie zukommt.

Bei Shopify gibt es keine Versionswechsel im klassischen Sinn. Die Plattform aktualisiert sich fortlaufend, Sie merken davon im Regelfall nichts. Bei Shopware ist die Lage differenzierter.

Was hinter uns liegt. Die Vergangenheit hat viele Betreiber teuer getroffen. Der Support für Shopware 5 endete am 31. Juli 2024. Der Übergang auf Shopware 6 war technisch ein Plattformwechsel, kein Update, und hat entsprechend gekostet.

Wie es heute aussieht. Shopware hat im Februar 2024 eine Release Policy veröffentlicht, deren Ziel eine Major-Version pro Jahr ist. Aktiv gepflegt wird jeweils nur die neueste Minor-Version des laufenden Zyklus. Die letzte Minor des Vorgänger-Zyklus bekommt ein Jahr erweiterten Support mit direkten Patches und danach ein weiteres Jahr Sicherheitsfixes über das Security-Plugin. In der Praxis wird der Jahresrhythmus derzeit nicht eingehalten, der erweiterte Support für 6.6 wurde deshalb verlängert.

Was angekündigt ist. Shopware 6.8 kommt 2027, verschoben vom ursprünglich geplanten Jahr 2026. Erschienen ist die Version bislang nicht, aktueller Stand ist 6.7.13.0 vom 5. August 2026. Wichtig für die Einordnung: Das ist ein Major-Wechsel innerhalb der 6er-Linie, kein zweites Shopware 5 auf 6. Ein Bruch dieser Größenordnung ist derzeit nicht angekündigt.

Die Frage ist nicht, ob ein Versionswechsel kommt, sondern wer ihn bezahlt und wer ihn plant. Bei einem gehosteten System ist das der Anbieter, bei einem selbst betriebenen sind Sie es.

Quellen: endoflife.date zu Shopware, Shopware Release Policy, Ankündigung Version 6.8 für 2027. Alle abgerufen am 14.08.2026.

DIE ENTSCHEIDUNG IN FÜNF FRAGEN

Für wen welches System passt.

Gehen Sie die fünf Fragen der Reihe nach durch und merken Sie sich, wohin Ihre Antworten zeigen.

  1. Haben Sie eigene Entwickler oder eine feste technische Betreuung?

    Ja, mit Kapazität

    Shopware wird zur echten Option, weil Sie den Kostenvorteil selbst heben können.

    Nein

    Shopify, weil der Betrieb sonst zur unbezahlten Nebenaufgabe wird.

  2. Wie viele kundenindividuelle Preislisten pflegen Sie?

    Bis drei

    Shopify ab Basic reicht.

    Mehr, oder mit Freigaben

    Shopware oder Shopify Plus.

  3. Verlangt jemand in Ihrem Haus einen zugesicherten EU-Serverstandort?

    Ja

    Shopware. Das ist der einzige Punkt, an dem der Vertrag den Unterschied macht.

    Nein

    Der Punkt ist weniger entscheidend, als er im Markt klingt.

  4. Liegt Ihr Jahresumsatz über 1 Million Euro?

    Ja

    Die kostenlose Community Edition steht Ihnen nicht mehr uneingeschränkt offen. Rechnen Sie mit Rise ab 600 Euro im Monat.

    Nein

    Der Preisvorteil von Shopware ist real, dann aber mit eigenem Hosting und eigener Wartung.

  5. Wie oft wollen Sie etwas am Shop ändern, ohne jemanden zu fragen?

    Wöchentlich

    Shopify.

    Selten, dafür tiefgreifend

    Shopware.

Wenn drei oder mehr Antworten in dieselbe Richtung zeigen, ist die Entscheidung gefallen. Wenn sie sich aufteilen, ist es keine Systemfrage, sondern eine Frage der Prioritäten, und die sollten Sie mit jemandem durchsprechen, der beide Seiten kennt.

Was ein Systemwechsel wirklich bedeutet.

Ein Wechsel ist kein Umzug von Dateien. Er ist ein Umbau, bei dem Produktdaten, Kundendaten, Bestellhistorie, URLs, Schnittstellen und rechtliche Texte gleichzeitig stimmen müssen.

Von Shopware zu Shopify. Der Regelfall in unserer Arbeit. Acht bis zwölf Wochen vom Start bis zum Go-live, parallel zum laufenden Betrieb. Der aufwendigste Einzelposten ist fast nie das Design, sondern das URL-Mapping und die Übernahme der Bestandsdaten. Bei uns beginnt eine Shopify Migration ab 10.000 Euro, darunter lässt sich das mit vollständigem Datenabgleich und geprüften Weiterleitungen nicht sauber liefern.

Von Shopify zu Shopware. Kommt vor, und im Vergleichsfeld wird diese Richtung fast nie erwähnt. Die Anlässe sind fast immer die drei oben genannten: Preislogik, Serverstandort, eigene Entwicklungskapazität. Der Aufwand ist tendenziell höher, weil zur Datenmigration der Aufbau einer Betriebsstruktur kommt, die vorher der Anbieter gestellt hat.

Was in beiden Richtungen zählt. Vollständiges URL-Mapping vor dem Go-live, alle Weiterleitungen geprüft. Kundenkonten und Bestellhistorie übernommen, nicht nur Produktdaten. Der alte Shop läuft bis zur Umschaltung. Und ein Testlauf mit echten Bestellungen, bevor umgeschaltet wird. Wenn Sie vor der Frage stehen, ob überhaupt eines dieser beiden Systeme das richtige ist, hilft der Shopsystem-Vergleich über fünf Systeme weiter.

AUS ECHTEN ERSTGESPRÄCHEN

Drei Irrtümer, die uns immer wieder begegnen.

Diese drei Sätze hören wir in Erstgesprächen regelmäßig. Alle drei klingen vernünftig, und alle drei führen zu teuren Entscheidungen. Sie stehen hier, weil sie in keinem Systemvergleich vorkommen, sondern nur in Gesprächen.

  1. „Wir ziehen einfach eins zu eins um und nehmen alles mit.“

    Das funktioniert nicht, und der Grund hat nichts mit dem Zielsystem zu tun. Ein gewachsener Shop besteht nicht aus Daten, sondern aus Verabredungen. Jede individuell programmierte Schnittstelle zur Warenwirtschaft, jede Sonderlogik im Bestellablauf, jedes Feld, das vor drei Jahren jemand für einen Sonderfall angelegt hat, muss im neuen System neu gedacht und neu gebaut werden. Wo es eine fertige App gibt, ist das eine Fleißaufgabe. Wo eine Schnittstelle einmal von Hand programmiert wurde, ist es ein eigenes Projekt. Der teuerste Satz in jedem Migrationsprojekt lautet: Das haben wir damals individuell gelöst.

  2. „Nach dem Wechsel läuft der Shop besser.“

    Ein Systemwechsel verbessert von sich aus keine einzige Kennzahl. Nicht die Conversion-Rate, nicht den Warenkorbwert, nicht den Wiederkauf. Er räumt Hindernisse weg und macht Dinge möglich, die vorher nicht gingen. Ob daraus Umsatz wird, entscheidet die Arbeit danach. Wer einen Wechsel als Wachstumsmaßnahme rechnet, rechnet falsch. Wer ihn als Voraussetzung für Wachstumsarbeit rechnet, rechnet richtig.

  3. „Shopify löst unsere Probleme.“

    Das sagt Ihnen ausgerechnet die Shopify-Agentur: nein. Shopify nimmt Ihnen den Betrieb ab, mehr nicht und weniger nicht. Wenn Ihr Problem eine zu niedrige Wiederkaufrate ist, ein Sortiment ohne Anlass zum zweiten Kauf oder eine Werbeausgabe, die sich nicht trägt, dann ist dieses Problem nach dem Wechsel exakt gleich groß. Es sieht danach nur ordentlicher aus. Ein neues System repariert kein Geschäftsmodell.

DIE GEMEINSAME WURZEL

Die Systemfrage wird für die eigentliche Frage gehalten. Sie ist es nicht. Die eigentliche Frage lautet, was nach dem Umzug anders gemacht wird. Wer darauf keine Antwort hat, sollte den Umzug verschieben, egal wie gut das Zielsystem ist.

Kein Zitat aus einer Studie, sondern aus unseren eigenen Erstgesprächen. Wir nennen dazu bewusst keine Zahl, weil wir keine zählen.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zu Shopify und Shopware

GRUNDSATZFRAGEN

Was ist besser, Shopware oder Shopify?

Keines von beiden ist grundsätzlich besser. Shopify nimmt Ihnen den Betrieb ab und passt für Unternehmen ohne eigene IT. Shopware gibt Ihnen Kontrolle über Code und Serverstandort und passt, wenn technische Kapazität da ist oder komplexe B2B-Preislogik gebraucht wird. Ab 1 Million Euro Warenwert im Jahr verschiebt sich die Kostenrechnung zugunsten von Shopify, weil die kostenlose Community Edition dann nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Was sind die Nachteile von Shopify?

Sie zahlen bei jedem Verkauf mit, über die Zahlungsabwicklung und bei Zahlarten außerhalb von Shopify Payments zusätzlich über eine Plattformgebühr. Die Serverebene bleibt Ihnen verschlossen, Ihr Zeitplan hängt am Anbieter. Für deutschrechtskonforme Rechnungen brauchen Sie eine App. Und Sie bauen auf einem System, das Ihnen nicht gehört. Wer das nicht akzeptieren will, sollte nicht wechseln.

Welche Alternativen gibt es außer Shopify und Shopware?

Im deutschen Markt vor allem WooCommerce, JTL-Shop, OXID und Adobe Commerce, dazu Baukastensysteme im kleineren Segment. Für inhabergeführte Shops ab einer Million Euro Umsatz läuft die Entscheidung aber fast immer auf dieselbe Grundfrage hinaus: gehostetes System mit geringem Betriebsaufwand oder selbst betriebenes System mit voller Kontrolle. Die Abwägung auf dieser Seite gilt sinngemäß auch für die anderen Kandidaten.

KOSTEN

Was kostet Shopware im Monat?

Die Community Edition kostet nichts, ist aber nur selbst gehostet nutzbar und seit März 2025 an eine Grenze von 1 Million Euro Warenwert gebunden. Rise beginnt bei 600 Euro im Monat, Evolve bei 2.400 Euro, Beyond wird individuell kalkuliert, alle zuzüglich Umsatzsteuer. Shopware richtet die Preise nach Warenwert und weiteren individuellen Faktoren, die genannten Beträge sind Einstiegswerte. Stand 14.08.2026.

Was kostet Shopify im Monat?

Basic 36 Euro, Grow 105 Euro, Advanced 384 Euro, Plus ab 2.100 Euro, jeweils monatlich. Bei jährlicher Zahlung sinkt es auf 27, 79 und 289 Euro. Dazu kommt die Zahlungsabwicklung mit 2,1 bis 1,3 Prozent plus 30 Cent je Kartenzahlung. Wer Zahlarten außerhalb von Shopify Payments nutzt, zahlt zusätzlich eine Plattformgebühr von 2,0 bis 0,2 Prozent je nach Tarif. Stand 14.08.2026.

Ist Shopware wirklich kostenlos?

Die Software ja, unter MIT-Lizenz. Der Zugang zu Shopware Account und Extension Store ist seit dem 24. März 2025 an eine Fair Usage Policy gebunden: ab 1 Million Euro Warenwert im Jahr ist ein Wechsel auf eine kommerzielle Edition nötig, um beides zu behalten. Gesperrt wird nicht automatisch, sondern erst nach einem persönlichen Gespräch. Dazu kommen bei jeder selbst gehosteten Installation Hosting und laufende technische Betreuung.

Was kostet ein Wechsel von Shopware zu Shopify insgesamt?

Bei uns beginnt eine Shopify Migration bei 10.000 Euro. Das ist der Agenturanteil. Dazu kommen Ihre eigene Zeit, der Parallelbetrieb während der Umstellung, die Aufbereitung von Produktdaten und Bildern, gegebenenfalls neue Zahlungsverträge und die Einarbeitung Ihres Teams. Rechnen Sie den Gesamtbetrag, nicht die Agenturrechnung. Zur Einordnung: Auch der Sprung von Shopware 5 auf 6 war technisch ein Plattformwechsel, kein Update.

FUNKTIONEN UND RECHT

Kann Shopify B2B?

Ja, und seit dem 2. April 2026 nicht mehr nur im Plus-Tarif. Ab Basic sind bis zu drei B2B-Kataloge, Firmenprofile, Zahlungsziele und Mengenrabatte enthalten. Unbegrenzte Kataloge, die direkte Zuweisung an Firmen und Standorte sowie Teilzahlungen bleiben Plus vorbehalten. Für viele kundenindividuelle Preislisten geht Shopware im Standard weiter.

Lässt sich Shopify an meine Warenwirtschaft anbinden?

Für die gängigen Systeme im deutschen Mittelstand gibt es Anbindungen, teils vom Hersteller, teils über Apps oder eine Zwischenschicht. Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wie tief: Reicht ein Abgleich von Beständen und Bestellungen, oder müssen Preise, Kunden, Rechnungen und Retouren in beide Richtungen laufen. An diesem Punkt werden Migrationsprojekte teuer, deshalb klären wir ihn vor dem Angebot.

Wie individuell kann ich Shopify anpassen, wenn der Quellcode nicht offen ist?

Sie können das Erscheinungsbild vollständig gestalten, Funktionen über Apps ergänzen und im höheren Segment auch die Kasse anpassen. Was Sie nicht können: die Kernlogik der Plattform ändern, etwa die Art, wie Bestellungen verarbeitet werden. Inhabergeführte Shops stoßen selten an diese Grenze. Wenn Ihr Geschäft aber auf einer Funktion beruht, die es so nirgends gibt, ist ein offenes System die ehrlichere Wahl.

Welches System ist datenschutzfreundlicher?

Shopware sichert im Auftragsverarbeitungsvertrag Frankfurt am Main als Serverstandort zu und weist die Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022 im Trust Center aus. Shopify legt sich vertraglich nicht auf die EU fest und regelt Drittlandtransfers über verbindliche interne Datenschutzvorschriften und Standardvertragsklauseln. Beides ist rechtlich gangbar. Wenn ein zugesicherter EU-Standort gefordert ist, erfüllt das nur Shopware.

Sind beide Systeme GoBD-konform?

Für den Onlineshop sichert das keiner der beiden Hersteller zu. Das ist sachlich richtig, weil GoBD am Gesamtverfahren hängt und nicht an der Software allein. Eine Ausnahme betrifft das Kassensystem Shopify POS, für das Shopify einen GoBD-konformen Datenexport ausweist.

Wie viele Varianten kann ein Shopify-Produkt haben?

Bis zu 2.048 Varianten je Produkt, seit Oktober 2025 und in allen Tarifen. Die ältere Grenze von 100 kursiert noch auf vielen Vergleichsseiten. Bestehen bleibt die Grenze von drei Optionen je Produkt, also drei Unterscheidungsmerkmalen wie Größe, Farbe und Material. Wer ein viertes braucht, arbeitet mit Umwegen.

Was passiert bei Shopware mit dem nächsten Versionswechsel?

Shopware 6.8 ist für 2027 angekündigt, verschoben vom ursprünglich geplanten Jahr 2026, und bislang nicht erschienen. Es ist ein Major-Wechsel innerhalb der 6er-Linie, kein Bruch wie seinerzeit von Shopware 5 auf 6. Der Support für Shopware 5 endete am 31. Juli 2024.

WECHSEL

Wie lange dauert ein Wechsel von Shopware zu Shopify?

Acht bis zwölf Wochen, parallel zum laufenden Betrieb. Zwölf Wochen sind der Regelfall bei angebundener Warenwirtschaft. Den vollständigen Ablauf beschreiben wir auf unserer Seite zur Shopify Migration.

Welche Daten kann ich mitnehmen, bleiben Bestellhistorie und Kundenkonten erhalten?

Produktdaten, Kategorien, Kundenkonten und Bestellhistorie lassen sich übertragen. Zwei Einschränkungen sind wichtig. Passwörter kommen nicht mit, weil sie verschlüsselt gespeichert sind und sich nicht umziehen lassen; Ihre Kunden vergeben beim ersten Anmelden ein neues. Und die übernommene Bestellhistorie liegt danach als Datensatz im Shop, sie ersetzt keine revisionssichere Archivierung. Beides planen wir vor dem Start ein, nicht danach.

Kann ich während der Migration weiterverkaufen?

Ja. Der bestehende Shop läuft bis zur Umschaltung normal weiter. Der neue Shop wird parallel aufgebaut, die Daten werden in zwei Durchgängen übertragen: einmal vollständig für den Aufbau und ein zweites Mal kurz vor dem Go-live für alles, was seither dazugekommen ist. Die eigentliche Umschaltung dauert Minuten, nicht Tage.

Was passiert mit meinen Shopware-Erweiterungen?

Sie kommen nicht mit. Einen Übersetzer von Shopware-Erweiterungen zu Shopify-Apps gibt es nicht. Am Anfang jeder Migration steht deshalb eine Bestandsaufnahme: Welche Erweiterung erfüllt welche Funktion, wofür gibt es eine App, was lässt sich im Standard abbilden und was braucht eine eigene Entwicklung. Erfahrungsgemäß fällt ein Teil ersatzlos weg, weil er Probleme löst, die es auf der neuen Plattform nicht gibt.

Verliere ich bei einem Wechsel meine Google-Rankings?

Nicht, wenn vor dem Go-live ein vollständiges URL-Mapping steht und alle Weiterleitungen geprüft sind. Ohne diese Arbeit ja, und dann dauerhaft. Das ist der Punkt, an dem sich günstige und saubere Angebote unterscheiden.

IN EIGENER SACHE

Warum empfehlen Sie meistens Shopify, und wann raten Sie zu Shopware?

Weil unsere Kunden inhabergeführte Shops ohne eigene IT-Abteilung sind und der Betriebsaufwand für sie der teuerste Posten ist. Zu Shopware raten wir bei eigenen Entwicklern mit freier Kapazität, bei vielen kundenindividuellen Preislisten mit Freigabeprozessen und bei einem vertraglich geforderten EU-Serverstandort. Und wenn ein Shopware-Shop technisch gesund ist und nur schlecht betreut wird, ist ein Systemwechsel die teuerste aller möglichen Lösungen. Das sagen wir auch, wenn daraus kein Projekt wird. Was wir konkret tun, steht auf unserer Seite als Shopify Agentur.

ZUM NACHPRÜFEN

Quellen und Prüfkorpus.

Wir behaupten auf dieser Seite mehrfach etwas über andere Vergleichsseiten. Deshalb stehen sie hier, mit verlinkter Adresse und Prüfergebnis. Sie müssen uns nichts glauben, Sie können es nachsehen.

Die neun geprüften Vergleichsseiten

SeiteEigeninteresse offenTarif Grow korrektPreis mit DatumGesamtkostenDeutsches Recht
Eshop Guideneinneinneinneinnein
Tante-Ejaneinneinneinnein
intoCommerceneinneinneinneinnein
we-siteneinjaneinneinnein
Qualimeroneinneinjajanein
Digital Creatorsneinneinneinneinnein
Econsorneinneinneinjanein
onacyneinjajaneinnein
Greenblutneinneinjaneinnein

Alle neun Seiten am 14.08.2026 im Volltext abgerufen und geprüft. Grundlage sind die organischen Top 10 für die Suchbegriffe shopify vs shopware, shopware oder shopify und shopware vs shopify in Deutschland. Sechs der neun stammen aus diesen organischen Ergebnissen, drei aus den Quellenangaben der KI-Übersicht desselben Abrufs. Ausgeschlossen haben wir die Herstellerseiten von Shopify und Shopware, Foren, Videos, englischsprachige Zweitfassungen und unsere eigene Seite. Eigeninteresse offen heißt: ein Satz im Fließtext, der die eigene Befangenheit benennt. Ein erkennbarer Agenturname genügt dafür nicht. Deutsches Recht heißt: mindestens einer der Begriffe GoBD, DATEV, OSS, One-Stop-Shop, Verpackungsgesetz, E-Rechnung, XRechnung, ZUGFeRD, Barrierefreiheitsstärkungsgesetz oder BFSG kommt im Text vor.

Die Primärquellen dieser Seite

ThemaQuelleAbgerufen
Preise Shopifyshopify.com/de/preise14.08.2026
Preise Shopwareshopware.com/de/preise14.08.2026
Fair Usage Policyshopware.com, Fair Usage Policy Community Edition14.08.2026
Automatisiertes GMV-Reportingshopware.com, GMV-Reporting14.08.2026
B2B außerhalb von Pluschangelog.shopify.com14.08.2026
Variantengrenze 2.048shopify.dev, Changelog14.08.2026
Zahl der Erweiterungenstore.shopware.com und apps.shopify.com14.08.2026
Versionen und Supportendoflife.date und Ankündigung 6.814.08.2026
Serverstandort ShopwareAuftragsverarbeitungsvertrag und Trust Center14.08.2026
Datenverarbeitung ShopifyData Processing Addendum14.08.2026
Umsatzsteuer und OSShelp.shopify.com, EU-Steuern14.08.2026
GoBD-Export Shopify POSshopify.com, Blogbeitrag zum GoBD-Export14.08.2026
E-Rechnung im B2BBMF, FAQ zur E-Rechnung14.08.2026
BarrierefreiheitBFSG im Volltext und Shopify-Bericht zu Dawn14.08.2026
Warenwirtschaftjtl-software.com, xentral.com, pickware.com, learn.microsoft.com, shopify.dev, Grenzwerte14.08.2026
Marktanteil Deutschlandshopware.com zur Studie von EHI und eCommerceDB, Datenjahr 202414.08.2026

Wir verlinken ausschließlich auf die tiefste erreichbare Primärquelle, nicht auf Startseiten und nicht auf Sekundärquellen, solange die Primärquelle öffentlich ist. Shopify und Shopware behandeln wir dabei gleich. Kein Link auf dieser Seite ist bezahlt oder mit einer Partnervereinbarung verbunden.

EIN BEISPIEL, WARUM DAS NÖTIG IST

Zu den Marktanteilen im deutschen E-Commerce kursieren sehr unterschiedliche Angaben, meist ohne Datum und ohne Angabe, was gemessen wurde. Belegbar ist: Shopware führt mit 11,5 Prozent unter den 1.000 umsatzstärksten deutschen B2C-Shops, Datenjahr 2024, aus der Studie E-Commerce-Markt Deutschland 2025 von EHI Retail Institute und eCommerceDB. Das ist eine Aussage über die Top 1.000 nach Umsatz, keine über die Verbreitung nach Anzahl aller Shops. Eine Erhebung mit Datenjahr 2025 lag am 14.08.2026 noch nicht vor. Einen Shopify-Wert aus derselben Erhebung konnten wir öffentlich nicht finden, und wir nennen deshalb keinen.

Der Test, den Sie bei jeder Vergleichsseite machen können: Steht bei der Zahl ein Datum? Steht eine Quelle dabei? Und wird gesagt, was genau gemessen wurde? Wenn dreimal nein, ist die Zahl Dekoration. An diesem Maßstab dürfen Sie auch uns messen. Wenn Sie eine der neun Seiten betreiben und finden, dass wir Sie falsch bewertet haben, schreiben Sie uns. Wir prüfen es, korrigieren wenn nötig und schreiben es ins Änderungsprotokoll darunter.

TRANSPARENZ

Was wir zuletzt geändert haben.

Neueste Einträge oben. Wir schreiben hier auch hin, was wir selbst falsch hatten.

14.08.2026, gegengeprüft, erweitert und gestrafft. Wir haben jede Zahl und jede Rechtsaussage dieser Seite ein zweites Mal gegen die Primärquellen gehalten und dabei eigene Fehler gefunden. Korrigiert: Die Zahl der Shopware-Erweiterungen stammte aus dem englischen Store, richtig sind 3.361 im deutschen. Das GMV-Reporting läuft seit dem 14. April 2026 automatisiert, unsere Beschreibung der alten Meldefrist war überholt. Die Fair Usage Policy führt nicht automatisch zur Sperrung, sondern erst nach einem persönlichen Gespräch. Unsere Überschrift Shopware ist nicht mehr kostenlos war selbst die Verkürzung, die wir im Text kritisieren, und ist ersetzt. Bei GoBD gilt eine Ausnahme für Shopify POS. Klarna kostet nicht in allen Tarifen gleich viel. Und der von uns geprüfte Korpus umfasst belegbar neun Vergleichsseiten, nicht zehn. Neu aufgenommen: E-Rechnung und Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, ein Kapitel zu Warenwirtschaft und ERP, die drei häufigsten Irrtümer aus unseren Erstgesprächen und dieser Quellenabschnitt mit dem vollständigen Prüfkorpus. Alle Quellen sind ab sofort verlinkt. Zum Schluss haben wir die Seite um rund 400 Wörter gekürzt und den Abschnitt Vier Zahlen aufgelöst, weil er dreimal wiederholte, was weiter oben schon stand. Keine Sachaussage ist dabei verloren gegangen.

13.08.2026, erstellt. Alle Preise direkt bei den Herstellern abgerufen. Aufgenommen: Fair Usage Policy der Shopware Community Edition, Umbenennung des mittleren Shopify-Tarifs auf Grow, B2B-Öffnung außerhalb von Plus, neues Variantenlimit, Ankündigung Shopware 6.8 für 2027, Serverstandort-Vergleich aus den Auftragsverarbeitungsverträgen.

Preise und Funktionsumfänge ändern sich. Wir prüfen diese Seite quartalsweise und schreiben hierhin, was sich geändert hat, auch wenn der Fehler bei uns lag. Wenn Ihnen eine veraltete Angabe auffällt, sagen Sie uns Bescheid.

Unsicher, welches System zu Ihnen passt?

Fünfzehn Minuten am Telefon reichen meistens, um das zu klären. Sie schildern Ihre Lage, wir sagen Ihnen, welches System dazu passt.

Wenn das Shopware ist, sagen wir das auch. Dann haben Sie eine Entscheidung statt eines Angebots.

Florian Müller, Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

Florian Müller

Gründer und Geschäftsführer der ecom flow GmbH

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